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17.203.917 Artikelanzeigen seit dem 12.08.2005

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Nachricht von Veshengo Oroslaní / Chemnitz

Die hier natürlich vorkommende Eibe (Taxus vulgaris) gab der um 1150 gegründeten fränkischen Siedlung östlich von Chemnitz ihren Namen: "Ivany" (1250), "Ibe" (1400), "zur Eyben" (1700), "Chemnitz-Euba" (2004). Heute gibt es auf den steil nach Südwestem abfallenden Hang keine natürlichen Vorkommen mehr. Ich beobachte jedoch das mannigfaltige Aufkommen neuer Pflanzen im Wald. In den Gärten ist der Baum hier häufig vertreten. Auch in der "Struth", einem nahen Waldgebiet. Struth ist fränkisch und bedeutet Wald. Es handelt sich dabei um Restbestände des "Miriquidi" - dem erzbirgischen Urwald (freie Übersetzung: Dunkelwald, meiner Meinung nach aber verhunztes Lateinisch: mirar = sehen, quitar = beenden --> den Blick beendend). Dieser wurde im Zuge des Bergbaus (großes Berggeschrey") ab 1150 abgeholzt.


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