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17.219.838 Artikelanzeigen seit dem 12.08.2005

Ich war 1985 danach dort - und frag mal Ute/Leo

Nachricht von Robert-Carnuntum

Hallo René,

Du darfst dabei auch nicht vergessen, dass das Klima in der Stadt drinnen in Meran und auch an eininge anderen Plätzen milder ist als in Meran Gratsch. Ich war auch im Sommer 1985 nach den bis dato härtesten Frösten in dieser Region dort. Im Meraner Stadtgebiet selbst konnte man von Schäden kaum was sehen. In exponierteren Lagen im Flachen (z.B. südlich von Meran) hingegen sah man schon, dass die Palmen einige oder auch viele Blätter eingebüsst hatten. Sicherlich gab es auch da oder dort Ausfälle, aber die meisten haben sich wieder erholt.
Aber frag mal Ute und Leo. Als wir sie letztens besuchten, waren wir auch in Bereichen, wo es vor ein paar Jahren auch -19°C runter ging und trotzdem haben die Palmen das dort geschafft.

Ich denke, wenn solche Ereignisse selten auftreten, dann können die das auch schaffen und die Palmen können sich auch wieder vollständig regenerieren. Wenn es oft geschieht, dann geht die Palme hops.
Es war auch erstaunlich für mich in Griechenland nach einigen Rekordwintern zu sehen, wie sich Phoenix und Washingtonien dort nach -12 bis -14°C geschlagen hatten. Man hielte es nicht für möglich, dass die zwei Tage Dauerfrost mit Schnee und bis zu -14°C überstehen können. Tun sie dort aber dennoch. Versuch mal das gleiche hier in Mitteleuropa .
Ich weiß auch aus Gesprächen mit Freuden dort, dass es z.B. in Algund und höheren Lagen weniger kalt war als im flachen Lagen außerhalb des Stadtgebietes unten und oben die Olivenbäume ungeschützt überlebt haben, während sie unten erfroren sind (wie gesagt außerhalb des Statdgebietes).

Allerdings beachtlich ist es allemal, da hast Du vollkommen Recht.

Liebe Grüße,
Robert


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