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17.198.129 Artikelanzeigen seit dem 12.08.2005

Ein paar Garten-Eindrücke vom letzten Sonntag ... #AM

Nachricht von Christian (Bern)

Hallo zusammen,
hier mal wieder ein paar Gartenbilder aus Bern, aufgenommen am letzten Sonntag.

Hier ein Teil des Gartens von oben betrachtet; der Baum neben der Trachycarpus ist eine Melia azaderach, die bereits verblüht ist. Links daneben ist das gefiederte Laub einer Albizzia zu erkennen.

Und hier der Garten von Westen her betrachtet; die kleine Palme unten rechts im Bild ist eine Rhapidophyllum hystrix, die 1996 als Jungpflanze mit noch ungeteilten Blättern ausgepflanzt wurde und sich als sehr hart erwiesen hat.

Hier ist die Rhapidophyllum. Nicht sehr schnellwüchsig, aber praktisch unverwüstlich.

Bei genauerem Betrachten erkennt man, dass sie gerade blüht. Hinter der Blüte sieht man ansatzweise die charakteristischen langen und spitzen Nadeln.

Im Garten stehen verschiedene Feigenbäume; bei diesem Exemplar gibt es jedes Jahr mindestens 2 Ernten. Die ersten Feigen (grosse Frucht unten) dürften, falls es temperaturmässig so weitergeht, bald reif sein. Die Frucht über der grossen Feige wird auch noch ausreifen, die oberste Frucht (als Knospe erkennbar) reift nur aus, falls der Herbst warm und sonnig ist.

Und hier ein bisschen Farbe: Punica granatum blüht z.Z. sehr üppig!

Auch E. crista-galli ist gut winterhart (direkt an der Hauswand), und treibt seit 7 Jahren jedes Jahr zuverlässig wieder aus; die Triebe werden bis zu knapp 3m hoch, und wie man an den erfrorenen Vorjahrestrieben erkennen kann, auch ziemlich dick. Leider noch keine Blüte!

Und nun zu den Eucalypten: Dieser E. gunnii wächst in sehr„schlechtem“ Boden: sehr trocken im Sommer, darunter liegt Bauschutt; ev. ist die ausgeprägte Lignotuber-Bildung („Knolle“ über dem Boden) darauf zurückzuführen.

Der Boden scheint wirklich schlecht zu sein, sogar Pinus pinaster bildet eine „Knolle“.

Ein grossblättriger UND winterharter Eucalyptus? Versucht es mal mit E. neglecta ... unten rechts im Bild erkennt man das Laub eines E. parvifolia, der daneben wächst (vergleicht mal die beiden Arten bezüglich Blattgrösse). Bei E. neglecta schwankt die Winterhärte innerhalb der Art enorm; viele Exemplare sind bei -8C erfroren, dieses Exemplar hier hat letzten Winter -13C locker ausgehalten.

Und hier die Blüte von E. parvifolia (mit Bestäuber).

Und zum Abschluss der Stamm eines E. dalrympleana.


Ciao,

Christian


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