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17.199.502 Artikelanzeigen seit dem 12.08.2005

Re: Tipps zu Lichterschläuche und andere Heizungen

Nachricht von Thomas, Hamburg

Hallo Rolf,

Du hast es auf den Punkt gebracht, von vielen die einst große Töne spuckten (Winterschutz ist hier nicht nötig) hört man nichts mehr. Nun kann das vielerlei Usrachen haben, wenn man dann aber im Wetterrückblick sieht, daß es dort im letzten Winter mal etwas kälter war...wohlgemerkt, Schadenfreude ist das letzte, was aufkommen solte.
Viele durchlaufen eine Phase der Euphorie mit anschließender Ernüchterung, war bei mir auch nicht anders.
Manche Leute meinen offenbar, es sei "unsportlich", Palmen zu beheizen. Vielleicht erzählen sie Ihren Nachbarn lieber, daß es an einer besonders harten Selektion oder an ihrem grünen Daumen liegt, daß die Palme in ihrem Garten so gut gedeihen (bis der nächste kalte Winter kommt).
OK, wenn man im Rheinland wohnt, kann man sich bei Trachys auf den Standpunkt stellen: was eingeht pflanz' ich nach. Bei Jubaeas sieht das anders aus, und an der Grenze von 8a (Hamburg) oder in 7b sowieso. Winterschutz kostet auch Geld, die Hütte für meine Butia hat bestimmt 50€ oder mehr gekostet, die Stromkosten lagen im Centbereich. Je mehr Geld man in die Isolierung steckt, desto mehr spart man am Strom, allerdings wächst das Schimmelrisiko. Bei sehr großen Palmen (Kaliber Dietmar) kann es sinnvoll sein, mit Primärenergie (Gas, Öl) zu heizen. Grablichter halte nur bei kleinen Palmen für annwendbar.
Wir können nur hoffen, daß bald die Regulierungsbehörde für die Stromwirtschaft kommt, denn was zur Zeit bei den Durchleitungspreisen läuft, ist Abzockerei.
Letztlich muß aber jeder nach seiner Fasson selig werden, das gilt auch für die Palmenüberwinterung.
Und bei kurzen Frostperioden kann auch ein reiner Isolationsschutz ohne Heizung viel bringen.

Gruß,

Thomas


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