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17.199.711 Artikelanzeigen seit dem 12.08.2005

Re: Hier ist der Vergleich eine kroatischen Feige und die wedeler Feige.

Nachricht von Philipp - Wien

Hallo,

für mich ist Süße auch ein Kriterium, aber nicht das einzige. Gute Feigen haben über die Süße hinaus durchaus unterschiedlichste Aromen. Sind süß, aber nicht nur.

Empfehlen kann ich Negronne, die süß ist aber auch sehr fruchtige Aromen hat. Pastiliere ist da schon weniger süß, hat aber dafür auch fruchtige Noten.

Feigen die zwar sehr saftig sind aber nur eine "wässrige" Grundsüße haben und nichts dazu, finde ich uninteressant.

Ich habe vor wenigen Tagen auf der Heimreise bei Udine von einer solchen Feige, bereits voller Herbstfeigenbehang, gar keinen Steckling genommen.
In meinem schweren und feuchten Boden neigt auch zu dieser MMn mittelmäßigen Qualität (im Kübel eine gute Feige).

Sehr gut finde ich RdB, auch Hardy Chicago. LdA Herbstfeigen schmecken ebenfalls gut.
Spitze ist die Grise de Saint Jean, aber leider kälteempfindlich. Auch die Col de Senora / Col de Dame sind spitze.

Wir waren kürzlich 8 Tage in Gardaseenähe in einem Agriturismo im Hinterland von Bardolino. Da wurden unter anderem zum Frühstück frische Feigen vom Gut angeboten. Alles Herbstfeigen. Da merkte man die Unterschiede. Eine Sorte stach geschmacklich heraus. Sie war rund, leicht flach, hellgrün, mit dünner Haut, dunkelrotem Fruchtfleisch, sehr süß aber auch sehr aromatisch. Schmeckte sensationell und ließ die anderen daneben verblassen.

Obwohl man mit sagte wo ich sie angeblich zu finden war, fand ich sie leider nicht. Es könnte Brogiotto bianco, eine verwandte oder einfach eine ähnliche SOrte gewesen sein. Die frühe Reife spricht allerdings gegen Bb.


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